Jugendarbeit & Erwachsenenbildung

||Jugendarbeit & Erwachsenenbildung
Jugendarbeit & Erwachsenenbildung 2018-02-13T16:49:22+00:00

Jugendarbeit setzt den Grundstein und schlägt Brücken in die Erwachsenenbildung!

Jugendliche mit und ohne Fluchthintergrund bringen das Thema Integration auf den Tisch und schicken eine Wanderausstellung ab 2018 in drei Seefrachtcontainern durch das Land. Ihre Erfahrungen geben sie als Multiplikator*innen mit auf die Reise.

Der Themenkomplex Flucht, Asyl und Migration beschäftigt viele Menschen. Verunsicherung, Zukunftsfragen, aber auch Interesse und der Versuch, sich persönlich politisch „einzuordnen“, prägen besonders die Arbeit mit Jugendlichen. Geflüchtete Jugendliche betonen oft, wie schwierig es für sie sei, in Kontakt mit einheimischen Jugendlichen zu kommen.

Diesen Herausforderungen begegnet das Projekt [lampedusa calling]. Die pädagogische Arbeit richtet sich an einheimische und geflüchtete Jugendliche, Kinder und auch junge Erwachsene bzw. Angehörige der beteiligten Jugendlichen und Erwachsene. Auch Menschen mit Handicap sind explizit Teil dieser Arbeit.

Im Projektverlauf sollen die Jugendlichen sich persönliche Kompetenzen wie Lernbereitschaft, Empathiefähigkeit und Grenzbewusstsein aneignen. Auch Kompetenzen im Projektmanagement und Organisation eignen sich die Jugendlichen im Projektverlauf an. So können sie als Multiplikator*innen und Expert*innen für Flucht und Integration an anderen Ausstellungsorten wirken.

Als Kinder lernen wir Werte und Moral, aber auch als Erwachsene versuchen wir intuitiv ein gutes Leben zu führen. Was aber das gute Leben in unserer Gesellschaft heißt, wird heute immer häufiger in Frage gestellt und die Intuition stößt an ihre Grenzen.

Besonders in unserer bunten Gesellschaft in Deutschland in der Menschen verschiedener Religionen, Kulturen und Herkunftsländer friedlich miteinander leben sollen, hilft Bildung als Brücke, um die Frage des toleranten Miteinanders zu klären und die Intuition durch Wissen zu erweitern.

Bei Spannungen zwischen eigener und fremder Moral muss über Wissen und Diskussionen über Werte die Urteilskompetenz verbessert werden.

Was hält uns zusammen, was trennt uns in einer Gesellschaft in der Freiheit und Vielfalt der Standard sein soll? Diese Frage bewegt unser Projekt vor und nach der Ausstellungszeit an jedem Standort immer wieder neu.

Und da miteinander reden besser ist als übereinander, bringen wir Menschen mit und ohne Fluchterfahrung, aber auch Menschen mit Handicap, zusammen um diese Fragen zu stellen und unsere Zukunft gemeinsam mit Antworten und Handlungen zu gestalten.

Wie soll das gehen? Wir gehen bei der Umsetzung an jedem Standort der Wanderausstellung wie folgt vor: